Unterschiedliche Verfahren – für die besten Teile

Was macht die Ersatz- und Verschleißteile von PÖTTINGER so einzigartig? Wir berichten über die unterschiedlichen Beschichtungsverfahren, die für hohe Belastungsfähigkeit und Standzeit sorgen.

Aufkohlen ist ein Verfahren aus der Wärmebehandlung von Stahl. Dabei wird der Stahl auf eine Temperatur von ca. 960 Grad Celsius gebracht und die Randschicht des Stahls mit Kohlenstoff angereichert. Dadurch wird die Struktur des Stahls geändert. Nach einer schnellen Abkühlung (dem sogenannten „Abschrecken“) wird der Stahl anschließend gehärtet, d.h. bei ca. 200 Grad Celsius angelassen. Dadurch wird der Stahl außen härter und widerstandsfähiger, sodass der Verschleißwiderstand der Teile wesentlich erhöht wird. Der Kern im Inneren dagegen bleibt elastisch. So werden bei späterer Belastung im Einsatz Brüche und Risse gezielt vermieden. Die Verschleißteile halten somit den Belastungen stand. Beständige Leistungsfähigkeit ist der Anspruch bei PÖTTINGER.

Auftragsschweißen (Aufpanzern) mit Wolframcarbid-Fülldraht

Die Bearbeitungswerkzeuge (wie Pflugscharblätter) werden thermisch beschichtet. Dabei betten sich harte Wolframcarbid-Partikel in die Oberfläche des weicheren Stahl-Grundmaterials ein. Dadurch entsteht eine sehr gute Verschleißschutzschicht. Der Schnitt bzw. Einzugswinkel des Bodenbearbeitungswerkzeuges verändert sich dabei nicht. Die aufgebrachte, unebene Hartschicht auf der der Bearbeitungsrichtung abgewandten Seite erhöht die Standzeit, aber nicht den Zugwiderstand. Die glatte Oberseite gewährleistet nach wie vor ein sauberes Abgleiten des Erdreichs. Zusätzlich bietet bei diesem Verfahren die Abnutzung an der Schnittkante einen Vorteil: Es entsteht ein Selbstschärfungseffekt des Bearbeitungswerkzeuges. Wir nutzen die Technologie des Auftragsschweißens (auch als „Aufpanzerung“ bekannt) speziell in jenen Bereichen, wo eine Verringerung des Kantenverschleißes im Vordergrund steht, wie bei unseren DURASTAR Grubberspitzen, den DURASTAR Pflugwechselspitzen und dem DURASTAR Pflugscharblatt.

Wolframcarbid-Beschichtung

Wolframcarbid wird durch Reduktion von Wolframoxid und Kohlenstoff gebildet. Es zeichnet sich durch seine hohe Härte und seine sehr gute Beständigkeit bei verschleißintensivem Einsatz aus. Die Wolframcarbid-Beschichtung garantiert die herausragende Widerstandsfähigkeit der PÖTTINGER Verschleißteile. Im Vergleich zu herkömmlichen Werkzeugen mit bis zur 6-fachen Standzeit. Bei PÖTTINGER schützen wir z. B. die DURASTAR Kreiseleggenzinken oder DURASTAR Packerwalzenabstreifer mit einer flächigen Wolframcarbid-Beschichtung (diese Teile werden getaucht), um somit die Flächen noch widerstandsfähiger zu machen und den Verschleiß zu reduzieren.

Quelle: www.poettinger.at